Naturforschende Gesellschaft Bamberg e.V.
Freitag, 13.10.23
Wissenschaftliche Vorträge

Aufgrund des Klimawandels, zunehmender Trockenphasen und Hitzeperioden, wird in der Gesellschaft die Notwendigkeit diskutiert, dass neben einheimischen, auch nicht-heimische Baumarten in Wald und Stadt angepflanzt werden sollen. Dem wird oftmals entgegengehalten, dass Exoten keinen oder kaum einen Nutzen für die heimische Fauna insbesondere die Insektenvielfalt haben.

Im Vortrag werden die ersten Ergebnisse einer Studie im Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth vorgestellt, bei der an einheimischen und exotischen Eichen-, Ahorn-, Birken- und Eschenarten das Vorkommen an Insekten, insbesondere Käfern und Wanzen, untersucht wurde. Es zeigte sich, dass vor allem mit abnehmender verwandtschaftlicher Nähe der exotischen Baumart zur einheimischen Referenzart die Abundanz und Diversität an Insekten abnimmt.